Spieleautor Jürgen Godlewski: Der Gipfelstürmer aus Essen!

Die Veröffentlichung des Spiels „Gipfelkraxler“ – einem Brettspiel mit Kniffel-Charakter – von Erfolgsautor Friedemann Friese schlug unerwartet hohe Wellen. Sowohl beim AMIGO-Verlag aus dem beschaulichen Dietzenbach, welcher sich über sehr positive Verlaufszahlen freuen konnte, als auch beim Essener Spieleautoren Jürgen Godlewski.

Bereits im Jahr 2007 veröffentlichte dieser erstmals im Eigenvertrieb sein Spiel „Gipfelstürmer“ – ein Titel, welchen in seiner Erstauflage auch das ähnliche Friedemann’sche Werk schon trug. Wann immer in Spielevorstellungen derzeit der „Gipfelkraxler“ angesprochen wird, stellt sich auch die noch immer unklare Frage nach der Neuauflage samt Namenswechsel. Grund genug, mich mit Jürgen Godlewski im Essener Lokal „Fritzpatrick’s“ zu treffen und mich über sein Schaffen zu unterhalten.

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Was für ein Theater, Grillo-Theater Essen (#MA20)

13001145_804487946355403_4153500188371303266_nEs scheint fast, als hätte ein nobler Besucher, noch ganz unter dem Eindruck einer grandiosen künstlerischen Darbietung, seinen Zylinder vor dem Essener Grillo-Theater vergessen.

Das heutige Grillo-Theater zählt zu den ältesten Theatern im Ruhrgebiet. Es befindet sich im Essener Stadtkern und hat seinen Ursprung im von Friedrich Grillo gestifteten Stadttheater. Grillo war ein seiner Heimatstadt Essen sehr verbundener Industrieller. Das vom bekannten Berliner Theaterarchitekten Heinrich Seeling errichtete Haus wurde am 16. September 1892 mit Lessings “Minna von Barnhelm” eröffnet.

Fredy Strott fotografierte dieses neobarocke Bauwerk samt einer Spielfigur aus „Monopoly Junior“.

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Friedemann Friese´s „Gipfelkraxler (AMIGO) – Spielevorstellung

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Es war Anfang der 1990er des vergangenen Jahrtausends, mein Alter hielt sich im einstelligen Bereich auf und es war meine Kindergarten- und Grundschulzeit. DIE Zeit also, die ganz besonders prägend für Kinder ist, welche mit umso mehr Aufmerksamkeit und Bespaßung seitens der Eltern bedacht werden sollte. Während mein Vater also der Arbeit nachging sorgte die Mutter dafür, dass uns Kindern nie langweilig wurde. Erste Spiele um Farb- und Denkverständnis zu fördern waren damals so Spiele wie „Mensch ärgere dich nicht“, das „Schlangen- und Leiterspiel“ oder, bei entsprechendem Zahlenverständnis war es dann bald auch Kniffel.

Ich rede von einer Zeit des Spielens, Entdeckens – und des sich Ärgerns. Einer Zeit, welche das Familien- und Ärgerspiel Gipfelkraxer auf schöne Art und Weise wieder in meine Erinnerung geholt hat.

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Scott Almes´ Harbour (Frosted Games) – Spielvorstellung

Als sich Matthias Nagy vor kurzem zum „Boardgame Jam“ ins Unperfekthaus nach Essen angekündigt hatte, wollte ich eigentlich ein Spiel namens „Harbour“ von ihm signieren lassen. Neben seinen diversen anderen Projekten – dem beliebten Bretterwisser-Podcast, sein just erschienenes Brettspiel-Osternest oder dem Brettspiel-Adventskalender – ist der Berliner im Rahmen seines eigenen Spieleverlages „Frosted Games“ nämlich auch für den Vertrieb dieses kleinen Spiels verantwortlich. Ich fand es nirgendwo rechtzeitig, aber nachdem es mir auf der Spielemesse in Ratingen in die Hände fiel, konnte ich es nun also auch testen. Ob sich „Harbour“ zu meinem Exportgut entwickelt oder für mich im Hafenbecken untergeht, lest ihr jetzt.
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Hoheitlicher Besuch, Burgplatz Essen (#MA19)

12898281_796634227140775_7464484150885297956_oAuf dem Foto zu erkennen sind neben dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal in der Essen-Stadtmitte quasi auch sein kleiner Bruder: Die Springerstatue aus dem Brettspiel Monopoly Junior. Das „große Reiterdenkmal“ befindet sich seit dem Jahr 1898 am Burgplatz, in unmittelbarer Nähe zur Domschatzkamer oder dem Kino Lichtburg. Es zeigt mit dem in Bronze gegossenen Kaiser Wilhelm I. den ersten Deutschen Kaiser, welcher zeit seines Lebens häufig die Stadt Essen besuchte. Weiterlesen „Hoheitlicher Besuch, Burgplatz Essen (#MA19)“

Konsum und Kunst, Brunch und Spiel – Spielenachmittag vom 3. April 2016

Das Unperfekthaus, die kreative Ruheoase in der Essener Innenstadt, in direkter Nähe zum Einkaufstempel Limbecker Platz. Kunst und Kreativität existieren hier direkt neben Konsum und Kommerz. So ja auch am gestrigen Sonntag. Während draußen der Essener Einzelhandel zum „Verkaufsoffenen Sonntag“ gerufen hatte, traf man sich um 10.00 Uhr zum „Brunch & Spiel“-Event in diesem Kreativendorf.

Als besonders „verspielt“ präsentierte sich das Unperfekthaus dabei sowieso, da nahezu zeitgleich und unabhängig zum Brunch auch ein Ranglistenturnier der „Siedler von Catan“ im Haus stattfand. Das Spielezentrum Herne und der Essener Spieletreff „Ludomania“ organisierten diesen offiziellen Wettbewerb. Dieses ging zugleich auch mit ein in die Qualifikationswertung für die auf der Essener Messe „SPIEL“ (Oktober) stattfindende Weltmeisterschaft.

Mit-Organisator Arnt Kolesza präsentierte zusätzlich zu dieser Möglichkeit auch verschiedenste Brettspiele, welche als mögliche Gewinne auf die 22 Teilnehmer warteten.

essen_1_unperfekthausEhrgeiz und Erfolg, Gewinnen oder Verlieren sowie Frust und Freude – schön dass bei Spielen wie Mysterium, King of Tokyo oder The Game im Unperfekthaus alles Platz findet. Hier, inmitten dieser kreativen 4000 Quadratmeter mitten in der Essener Innenstadt.

Imperiale Dockarbeiter (#MA18)

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Im Bild zu sehen sind zwei Arbeiterfigürchen aus dem Spiel Imperial Settlers von Ignacy Trzewiczek aus dem Hause Portal Games  (dt. Vertrieb: Pegasus Spiele).

Fotografiert wurde der Essener Hafen im  Stadtteil Bergeborbeck. In Betrieb genommen 1934 verbindet ihn der Rhein-Herne-Kanal mit den anderen Ruhrgebietsstädten. Er ist Umschlagplatz für die Industrie in Essen, Oberhausen, Bottropp und Gladbeck.  Jährlich wird hier rund eine Million Tonnen Schiffsfracht gelöscht oder geladen.