Meine Top 10 der über alles geliebten Brettspiele, welche ich niemals verkaufen würde. Für kein Geld der Welt – niemals.

Weder stinkt Geld noch kann der Volksmund diesem absprechen, nicht die Welt zu regieren. Wir zahlen damit schließlich regelmäßg so grundlegende und überlebensnotwendige Dinge wie Nahrung, unsere Miete – natürlich auch unsere Brettspiele, die wir uns daraus kaufen können. Dafür arbeiten wir schließlich. Mein Job ermöglicht mir die kleinen Träume, Wünsche und Notwendigkeiten zu erfüllen. So sehr ich das Hobby Brettspiel allerdings auch mag, so scheue ich mich nicht mehr davor Spiele, die lange Zeit nicht gespielt wurden auch wieder zu verkaufen – ich brauche keine Spielesammlung von mehreren hundert Titeln, welche komplett mein Wohnumfeld in Beschlag nimmt. Erst aktuell hab ich in zwei Schüben 10 Titel verkauft, der Umsatz wurde allerdings auch direkt wieder reinvestiert.

Wenn das Geld knapp ist oder man auf die Ermöglichung eines großen Wunsches spart, ist jedes Mittel recht. Dennoch gibt es auch Dinge, die unbezahlbar sind: Emotionen sind ein Teil dieser nicht-bezifferbaren Werte. Manche meiner Spiele wecken soviele Erinnerungen und Gefühle in mir, dass es mir weh tun würde diese zu verkaufen.

Manche davon sind sicher nicht die besten Spiele der Welt, sind weder selten noch beneidet mich jemand um diese. Dennoch, ich liebe jede einzelne dieser Ausgaben für die erlebten Momente, für die Bedeutung des Titels, für die Verbindung zum Schenkenden – für die wundervollen Jahre mit ihnen im Regal – und es würde mich zum Heulen bringen, würde eines von ihnen jemals fehlen…  Deswegen gibt es heute meine „Top 10 der Brettspiele, welche ich niemals verkaufen würde“. Weiterlesen „Meine Top 10 der über alles geliebten Brettspiele, welche ich niemals verkaufen würde. Für kein Geld der Welt – niemals.“

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Farbenlehre mit Kinderspielen – „Tempo kleine Schnecke“ von Alex Randolph (Ravensburger)

20170311_114133Brettspiele haben für Nicht-Spieler oftmals den Anschein von Kinderspielen – oder Monopoly, Mensch ärgere dich nicht und Kniffel. Seinem Umfeld zu erklären was für spannende und unterhaltsame, komplexe oder humorvolle, emotionale oder tiefsinnige Spiele es gibt grenzt manchmal wie Don Quichote´s Kampf gegen die Windmühlen. Das Klischee „für Kinder“ heftet dem Hobby oftmals an.

Trotzdem sollte ich nicht verschweigen dass meine spielerische Frühentwicklung ebenfalls mit simpelsten Kinderspielen begann. Eine der allerersten Erinnerungen die ich ans Spielen habe ist das Spiel „Tempo, kleine Schnecke“, ein Klassiker welcher heute immer noch in den Spieleregalen nahmhafter Fachhändler, Buchläden und Spielegeschäfte zu finden ist. Weiterlesen „Farbenlehre mit Kinderspielen – „Tempo kleine Schnecke“ von Alex Randolph (Ravensburger)“