Meine Top 10 der über alles geliebten Brettspiele, welche ich niemals verkaufen würde. Für kein Geld der Welt – niemals.

Weder stinkt Geld noch kann der Volksmund diesem absprechen, nicht die Welt zu regieren. Wir zahlen damit schließlich regelmäßg so grundlegende und überlebensnotwendige Dinge wie Nahrung, unsere Miete – natürlich auch unsere Brettspiele, die wir uns daraus kaufen können. Dafür arbeiten wir schließlich. Mein Job ermöglicht mir die kleinen Träume, Wünsche und Notwendigkeiten zu erfüllen. So sehr ich das Hobby Brettspiel allerdings auch mag, so scheue ich mich nicht mehr davor Spiele, die lange Zeit nicht gespielt wurden auch wieder zu verkaufen – ich brauche keine Spielesammlung von mehreren hundert Titeln, welche komplett mein Wohnumfeld in Beschlag nimmt. Erst aktuell hab ich in zwei Schüben 10 Titel verkauft, der Umsatz wurde allerdings auch direkt wieder reinvestiert.

Wenn das Geld knapp ist oder man auf die Ermöglichung eines großen Wunsches spart, ist jedes Mittel recht. Dennoch gibt es auch Dinge, die unbezahlbar sind: Emotionen sind ein Teil dieser nicht-bezifferbaren Werte. Manche meiner Spiele wecken soviele Erinnerungen und Gefühle in mir, dass es mir weh tun würde diese zu verkaufen.

Manche davon sind sicher nicht die besten Spiele der Welt, sind weder selten noch beneidet mich jemand um diese. Dennoch, ich liebe jede einzelne dieser Ausgaben für die erlebten Momente, für die Bedeutung des Titels, für die Verbindung zum Schenkenden – für die wundervollen Jahre mit ihnen im Regal – und es würde mich zum Heulen bringen, würde eines von ihnen jemals fehlen…  Deswegen gibt es heute meine „Top 10 der Brettspiele, welche ich niemals verkaufen würde“. Weiterlesen „Meine Top 10 der über alles geliebten Brettspiele, welche ich niemals verkaufen würde. Für kein Geld der Welt – niemals.“

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Kohle, Kohle, Kohle… – Die „Kohle-Trilogie“ erhält Nachwuchs. Spieleautor Thomas Spitzer im Interview (Ratinger Spieletage 2017)

thomasspitzerNachdem Thomas Spitzer 2011 den angesehenen Hippodice-Spieleautorenwettbewerb mit seinem Titel RUHRSCHIFFFAHRT gewinnen konnte ging es los mit seinem Lieblingsthema. Der Bergbauregion Ruhrgebiet und den Orten seiner Heimat widmete er seitdem eine komplette Spielereihe. Die drei komplexen Expertenspiele „Ruhrschifffahrt“, „Kohle & Kolonie“ sowie „Haspelknecht“ gingen insgesamt weit über 6000 mal über die Ladentheken der Brettspielfachhändler und fanden Fans bis in die USA. Jetzt steht mit der Haspelknecht-Erweiterung „The Ruhr Valley“ Nachwuchs an in der Kohle-Trilogie, aber auch für die anderen Titel zeichnen sich ganz besondere Neuigkeiten ab. Also traf ich mich mit Thomas auf den Ratinger Spieletagen zum Interview: Weiterlesen „Kohle, Kohle, Kohle… – Die „Kohle-Trilogie“ erhält Nachwuchs. Spieleautor Thomas Spitzer im Interview (Ratinger Spieletage 2017)“

„Kohle & Kolonie“ v. Thomas Spitzer (Spielworxx) – 200 Jahre Ruhrgebiets(ge)schichten

kohlekolonie Mehrere 100 Millionen Tonnen geförderte Steinkohle pro Jahr, weit über 1000 Zechen und Stollen, bis zu 500.000 Beschäftigte „über Tage“ und „unter Tage“ und eine über 1000 jährige Geschichte prägen den Bergbau des Ruhrgebietes – Urkundlich ist ein erster Kohlebergbau für Dortmund im Jahre 1296 erwähnt, schon vorher wird es die ersten Schürfungen ohne diese Aufzeichnungen gegeben haben. Riesige, unvorstellbare Zahlen, welche den Ausmaß und die Bedeutung dieser traditionsreichen Geschichte dennoch bloß erahnen lassen. Klar ist allerdings dass ein Brettspiel, welches diese Geschichte abbilden will, nur ein Schwergewicht seien kann. „Kohle & Kolonie“ von Thomas Spitzer ist ein solches Weiterlesen „„Kohle & Kolonie“ v. Thomas Spitzer (Spielworxx) – 200 Jahre Ruhrgebiets(ge)schichten“